Eine Anleitung zum Nachmachen

Jahrgangstreffen – Eine Anleitung zum Nachmachen

Wer denkt, mit der Organisation eines Jahrgangstreffens zum Butenplönerwochenende ginge ein gewaltiger Aufwand einher, der täuscht sich! Das ist wirklich nicht schwer und macht weniger Arbeit als gedacht, wenn man nicht alles alleine machen muß.

jahrgangstreffen-2015_3Aus einer bierseligen Stimmung heraus haben Jessica Weinert/90 (geb. Bock) und ich uns spontan überlegt, zu unserem 25-jährigen Abi-Jubiläum genau so ein Treffen auf die Beine zu stellen. Einfach aus der Freude daran, die früheren Mitstreiter mal wiedersehen zu wollen.

Für alle, die es nachmachen wollen, ist der Butenplönerverein der Hauptansprechpartner. Und unser Bootshaus bietet dafür alle Möglichkeiten. Mit dem Vereinsvorstand besprecht Ihr, was Ihr vor Ort braucht.

Eine Vorwegüberlegung haben wir gemacht: Wo genau grenzt man den Abi-Jahrgang ab? Wir haben uns bewußt dafür entschieden, das nicht nur auf die Leute zu begrenzen, denen zeitgleich die Abizeugnisse in die Hand gedrückt wurden, sondern auch alle einzubeziehen, die eine enge Bindung zu uns hatten. Also zum Beispiel diejenigen, die vorzeitig aufgehört haben oder eine andere Schule besuchen mußten, ins Ausland gingen oder unterwegs mal ein Schuljahr wiederholt haben.

Aus unserer Sicht wichtig ist, das ganze rechtzeitig zu beginnen, weil es eine Weile braucht, bis man möglichst viele erreicht hat. Wir haben genau ein Jahr vor dem Termin begonnen und beim Butenplönerfest bereits alle gefragt, die da waren und auch schon die ersten Adressen eingesammelt. Die vermeintlich große Schwierigkeit, die Leute alle wiederzufinden, ist einfacher als von uns zuerst gedacht.

Wir sind das in dieser Reihenfolge angegangen:

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    1. Abizeitung oder Scheinwerfer:

    Schön ist natürlich, wenn irgendwer eine alte Abizeitung oder einen Scheinwerfer aus der Zeit hat. Damit hat man schon mal alle Namen beieinander.

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    2. Mitgliederliste:

    Der Butenplönerverein hat eine Mitgliederliste, die jahrgangsweise zu genau diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden kann. Wichtig: Aus Datenschutzgründen darf das Adressverzeichnis nur Mitgliedern und nicht Dritten – auch nicht auszugsweise – zur Verfügung gestellt werden.

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    3. Facebook:

    Wir haben auch über Facebook viele von uns gefunden, was aber sicherlich jahrgangs- bzw. altersgruppenabhängig ist.

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    4. XING:

    Nicht ganz so populär wie Facebook. Dennoch lassen sich auch hier verschollene Mitschüler sehr gut wiederfinden.

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    5. StayFriends:

    „Stayfriends“ hat auch viele Mitglieder, die sich oft von denen bei Facebook unterscheiden.

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    6. Persönliche Kontakte:

    Zu manchen hat man sicher auch noch persönlichen Kontakt. Und jeder Kontakt, den man auf diese Weise findet, bedeutet auch, daß der- oder diejenige noch einen anderen kennt. Das ist dann ein bißchen wie „stille Post“ und breitet sich wellenförmig aus. Braucht aber seine Zeit, wie oben angesprochen.

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    7. Weitersagen:

    Apropos „stille Post“: Wir haben jedem immer gesagt, wenn Ihr noch wen kennt, sagt es weiter, die sollen sich bei uns melden.

Wir haben dann immer mal per Mail bzw. Facebook die Leute an die Feier erinnert und auch eine aktuelle Teilnehmerliste mit rumgeschickt. Das war dann für manchen wieder ein Grund, sich doch zu entscheiden. Auf diese Weise haben wir es geschafft, nach 25 Jahren mehr als die Hälfte des Jahrgangs aufzutreiben und in Plön zu einer tollen Feier zu versammeln. Zum Nachbericht»

Und wir haben, das sei jetzt mal als Anstoß zu verstehen, vor Ort Geld gesammelt, um damit den tapferen Helfern des Schüler Ruder- und Segelverein e.V. (SRSV) ein ordentliches Trinkgeld zukommen zu lassen. Den Rest haben wir dem SRSV gespendet, der sich für seine Arbeit über jeden Euro freut.

Viel Spaß beim Nachmachen,
Mike Schröter/90